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Mental-Load-Test: wie ist die Denkarbeit bei euch verteilt?

Ein kurzer Selbsttest zum Ankreuzen. Er misst nicht, wer mehr tut, sondern wer mehr mitdenkt.

Mental Load ist die Denkarbeit, die vor der eigentlichen Arbeit passiert: dran denken, planen, im Blick behalten, rechtzeitig anstoßen. Sie ist unsichtbar und deshalb schwer zu benennen. Der Test hier macht sie ein Stück greifbarer.

Kreuz an, was auf dich zutrifft. Es geht nicht darum, wer mehr tut, sondern darum, wer mehr mitdenkt. 20 Aussagen, ungefähr drei Minuten.

Bleibt bei dir: Der Test läuft komplett in deinem Browser. Es wird nichts gesendet, nichts gespeichert und nichts ausgewertet. Wenn du die Seite schließt, ist das Ergebnis weg.

Der Test

Gesundheit und Termine
Betreuung, Kindergarten und Schule
Kleidung, Essen und Vorräte
Soziales und Familie
Das Nachhalten
0 von 20 Punkten

Wichtig: Es gibt hier kein gutes und kein schlechtes Ergebnis. Eine hohe Zahl heißt nicht, dass du zu viel machst, und eine niedrige nicht, dass du dich zu wenig kümmerst. Der Wert allein sagt wenig.

Der eigentliche Test kommt jetzt

Aussagekräftig wird das Ganze erst, wenn ihr es beide macht und die Ergebnisse nebeneinander legt. Meistens ist der Unterschied größer als gedacht, und zwar für beide überraschend: Die eine Person sieht zum ersten Mal, wie viel sie mitträgt, die andere sieht zum ersten Mal, wie viel da überhaupt ist.

Schaut euch dann nicht nur die Summe an, sondern die einzelnen Bereiche. Oft ist die Verteilung nicht überall gleich schief, und es gibt einen Bereich, der fast vollständig bei einer Person liegt. Genau dort lohnt sich der erste Schritt.

Was ihr mit dem Ergebnis machen könnt

  1. Sucht euch drei Themen aus, die komplett die Seite wechseln. Nicht fünfzehn, drei reichen für den Anfang.
  2. Übergebt sie ganz, inklusive Nachhalten. Der Unterschied zwischen "kannst du die Windeln kaufen" und "du hast die Windeln im Blick" ist der eigentliche Punkt.
  3. Legt sie an einen Ort, den beide sehen. Solange die Übersicht nur in einem Kopf existiert, kann sie niemand teilen.
  4. Macht den Test in ein paar Monaten noch einmal. Nicht als Kontrolle, sondern um zu sehen, ob sich etwas verschoben hat.

Was dabei erfahrungsgemäß nicht funktioniert: Punktesysteme, das nachträgliche Aufrechnen und der Versuch, wirklich alles zu besprechen. Mehr dazu steht im Ratgeber Mental Load fair aufteilen.

Wenn ihr nicht wisst, wo ihr beim Aufteilen anfangen sollt, hilft die Liste der unsichtbaren Aufgaben weiter. Dort steht ausgeschrieben, was in einer Familie alles mitgedacht werden muss.

Häufige Fragen

Was misst der Mental-Load-Test?

Er misst nicht, wer mehr tut, sondern wer mehr mitdenkt. Gefragt wird nach dem Dranbleiben: Wer weiß, wann die nächste Untersuchung ansteht, wer merkt, dass die Gummistiefel zu klein werden, wer denkt an das Geschenk für den Kindergeburtstag.

Werden meine Antworten gespeichert oder gesendet?

Nein. Der Test rechnet vollständig im Browser. Es wird nichts an einen Server übertragen, nichts gespeichert und nichts ausgewertet. Wer die Seite schließt, hinterlässt nichts.

Sollen beide Eltern den Test getrennt machen?

Das ist der aufschlussreichere Weg. Beide kreuzen für sich an, danach vergleicht ihr. Der Unterschied zwischen den beiden Ergebnissen sagt in der Regel mehr als jedes einzelne Ergebnis für sich.

Was mache ich mit dem Ergebnis?

Nicht aufrechnen. Sucht euch aus den Punkten, bei denen ihr weit auseinanderliegt, zwei oder drei aus, die vollständig die Seite wechseln, das Dranbleiben eingeschlossen. Alles auf einmal umzuverteilen hält selten länger als zwei Wochen.

Ist ein ungleiches Ergebnis ein schlechtes Zeichen?

Nein. In den meisten Familien ist die Verteilung ungleich, und oft ist sie historisch gewachsen statt bewusst entschieden. Der Test ist dafür da, darüber reden zu können, nicht dafür, jemandem etwas nachzuweisen.

Wenn ihr es aufteilen wollt

shary ist der gemeinsame Ort dafür: Aufgaben, Termine und Erinnerungen sehen beide, und wiederkehrendes wechselt von selbst die Seite.

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