Wer dahinter steht
Wir leben in Wien und haben einen kleinen Sohn. Wir arbeiten beide gern und viel. Und wir bringen ihn trotzdem fast jeden Tag gemeinsam in den Kindergarten.
Das geht nicht, weil wir mehr Zeit hätten als andere. Es geht, weil saubere Absprachen für uns beide seit jeher zum Handwerk gehören. Nur von zwei verschiedenen Seiten. Kennengelernt haben wir uns im Rettungsdienst, sie war dort jahrelang ehrenamtlich im Einsatz.
Ich war 17 Jahre im Rettungsdienst und arbeite heute in der IT. Im Einsatz wird nichts angenommen. Es wird gesagt, wer etwas übernimmt, und die andere Person bestätigt es. Erst dann gilt es als verteilt. Das klingt unspektakulär, ist aber der Unterschied zwischen "ich dachte, du machst das" und einem Team, das funktioniert. Privat fliege ich, dort ist es genauso.
Meine Frau kommt aus HR und Controlling und hat ihr eigenes Coaching aufgebaut. Sie begleitet Mütter zurück in den Beruf und hat dazu geforscht, wie Elternschaft als Lernraum wirkt: was Eltern nebenbei lernen, ohne dass es je in einem Zeugnis steht. Planen, aushandeln, mehrere Fäden gleichzeitig halten, unter Druck den Überblick behalten.
Ihre Arbeit dreht sich also darum, unsichtbare Kompetenz sichtbar und nutzbar zu machen. Das ist erstaunlich nah an dem, was shary tut. Sie ist der Grund, warum es hier nicht nur darum geht, wer was macht, sondern auch darum, sichtbar zu machen, wenn alles bei einer Person landet.
Ich kann mir Termine nicht merken. Wirklich nicht. Ich kann eine Notfallsituation strukturiert abarbeiten und einen Anflug vorbereiten, aber wenn mir jemand nebenbei sagt, dass der Elternabend nächsten Donnerstag ist, dann ist das bei mir eine halbe Stunde später weg. Methode ersetzt kein Gedächtnis.
Deshalb muss ein Werkzeug für mich zwei Dinge können: es muss die Sache festhalten, sobald sie ausgesprochen wird, und es muss von selbst wieder auftauchen, wenn es so weit ist. Nicht als Liste, die ich aufmachen muss, um mich zu erinnern, dass ich etwas vergessen habe.
Das ist der ehrlichste Grund, warum es shary gibt. Ich habe gebaut, was ich selbst am dringendsten brauche.
Im Gespräch mit anderen Familien haben wir gemerkt: An dieser einen Sache hängt unglaublich viel. Nicht, weil die Leute es nicht könnten, sondern weil im Alltag mit Kindern niemand die Ruhe hat, alles laut auszusprechen und nachzuhalten. Und wenn es keiner festhält, bleibt es bei einer Person im Kopf. Meistens immer bei derselben.
Also haben wir gebaut, was diese Absprache übernimmt. shary hält fest, was ansteht, wer es übernimmt und was noch offen ist. Beide sehen jederzeit denselben Stand, ohne nachfragen zu müssen. Ich baue es, meine Frau sagt mir, wo es im Alltag noch nicht passt. Diese Aufteilung funktioniert ziemlich gut.
Ein großer Teil von shary kommt nicht aus meinem Kopf. Die Ideen kommen von meiner Frau, von befreundeten Familien und von Eltern, die uns schreiben, was bei ihnen klemmt. Wir haben einen großen Kreis, der mitdenkt und ehrlich sagt, was nervt.
Das bleibt so. Wenn ihr uns schreibt und sich zeigt, dass ein Vorschlag echte Last abnimmt, setzen wir ihn um. Nicht irgendwann, sondern so schnell wir können.
shary soll nichts erziehen und niemanden bewerten. Es gibt keine Punkte, keine Streaks und keine App, die euch sagt, dass ihr etwas versäumt habt. Es geht darum, dass beide wissen, was ansteht, und dass die Arbeit dort ankommt, wo sie hingehört.
Gesundheitsdaten von Kindern gehören uns nicht. Sie liegen verschlüsselt auf unserem Server in Österreich, werden nie verkauft und nie für Werbung genutzt. Es gibt keine Konten, keine Profile und kein Tracking.
shary ist ein Produkt der Software Zimmerer Matthias Gattringer e.U. aus Wien.